Hallo,
ich greife mal ein altes, vielerseits schon vergessenes Thema wieder auf, die Rasur und das Wassergefühl. Nach der Einführung der neuen Anzugsregel und nachdem bald die ersten größeren Regionalen Wettkämpfe anstehen, dürfte das vermutlich den ein oder anderen hier auch treffen.
Was bereits bekannt ist, dass eine Ganzkörperrasur auf 100m bis zu 2 sek. bringt (gibt viele Versuchreihen, alle mit dem selben Ergebniss). Habs auch schon selbst ausprobiert und die Zeit kommt in etwa hin. In den meißten neueren Theorien wird die Meinung vertreten, dass der Effekt nicht durch den Wegfall des Wiederstandes der Haare hervorgerufen wird, sondern durch eine überaktivierung der Sensorik der Haut. Was das wahnsinns Wassergefühl erklären würde.
Jetzt meine Frage: Kann man den Effekt zusätzlich verstärken, beeinflussen?
Bin leider noch nicht lange genug im Schwimmgeschehen, dass ich die früheren Trainingsmethoden mitbekommen habe. Ich weiß aber, dass häufig im Tapern mir Strumpfhosen, Tshirts, etc. geschwommen wurde. Bisher habe ich es beim Tapern noch nicht erlebt, dass man den Wiederstand erhöht. Kann es sein, dass wenn man die Haut abdeckt, also die Sensorik der Haut gegenüber dem Wasser trübt, den selben Effekt erzielt? z.B.: bei Mädels die immer rassierte Beine haben? ... und wäre es dann sinvoll, möglichst Kleidung mit geringem Wiederstand zu verwenden um die Technik und Geschwindigkeit im Training so nah wie möglich an der Wettkampftechnikt und Geschwindigkeit zu haben? (z.B.: Badeanzug anstelle eines T-Shirts)
mfg mswim


