Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Fragen, Antworten und Berichte zum Thema Medikamente & Doping

Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon Wassermensch » 18.11.2009, 17:24

Nun droht dem DSV also auch ein Fall Pechstein...

http://sportbild.bild.de/SPORT/sportmix ... probe.html
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon keuler » 18.11.2009, 20:15

Wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann der.
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon sepporepi » 24.02.2010, 22:20

Was ist hier eigentlich draus geworden?

Habe nichts mehr dazu gefunden?

Freispruch?

Gesperrt?

Noch laufendes Verfahren?
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon nichtschwimmer » 25.02.2010, 11:40

soweit ich weiß: Verfahren noch gar nicht eröffnet
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon sebsch87 » 29.04.2010, 15:39

Die Entscheidung: Ein Jahr Wettkampfsperre, bis zum 5.11. laufend.
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon mikey01 » 30.05.2010, 21:30

Finde ich richtig so....
Ich finde die jenigen die Dopen sollte am besten gleich mehrere Jahre Verbot bekommen!!!!
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon nichtschwimmer » 30.05.2010, 22:07

mich würde interessieren, warum nur 1 jahr sperre?
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon -Zuschauer- » 01.06.2010, 11:30

Das problem war auf beiden Seiten vorhanden.
Die NADA kommte dem Schwimmer nur nachweisen das ein Wert überhöht war, also NICHT das er irgendetwas genommen hat!!!

Der Schwimmer konnte seinerseits nicht nachweisen, weil die " Auffälligkeit"
1.zu lange zurücklag, und
2.aus finanzieller Sicht weil er es sich nicht leisten konnte den Beweis zu führen,
das er nichts genommen hat.

Das ist ein fauler kompromiss da hier m.e. im zweifelsfall für den Angeklagten hätte verfahren werden müssen!!!!
- aber der DSV im Zugzwang war die neuen Sponsoren nicht zu verprellen.....

Zeitlich würde das passen.... die verhandlung und die veröffentlichung der neuen Partnerschaften unmittelbar hintereinander......
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon nichtschwimmer » 01.06.2010, 15:19

...das heisst, du bist der meinung, dass auch claudia pechstein nicht hätte gesperrt werden dürfen - weil im zweifel für den angeklagten?
sorry, da bin ich anderer meinung! ich möchte mich nicht konkret zu schöbers fall äußern, aber allgemein:
die praktiken bei sportlern, die betrügen wollen, sind so ausgefeilt, dass die dopingagenturen alles versuchen müssen, um solche aussortieren zu können.
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon -Zuschauer- » 17.06.2010, 12:48

Das Problem ist doch folgendes:
Der Sportler wird im August kontrolliert OK
Die Probe wird im Oktober untersucht OK
Der Befund zeigt, dass ein Wert nicht in Ordnung ist.
Das Labor kann aber nicht sagen bzw nachweisen warum das so ist bzw welches verbotene Mittel genommen wurde.

Der Sportler kann sich auch nicht erinnern was er in dem Zeitraum gegessen hat( wie auch).

Ein Profil über die vorangegangenen Proben ist nur gegen Bares sprich pro Probe ca 1500€ zu bekommen ( was sich kaum einer leisten kann).
Um darzustellen das es möglicherweise in der Vergangenheit bereits einen solch erhöhten Wert gegeben hat der aber damals noch nicht unter einen nun abgesenkten Richtwert gefallen ist.
Das war und ist nicht finanzierbar durch den Sportler.

Daher vertrete ich in diesem Fall die Meinung das eine Wirtschaftliche möglichkeit- oder eben keine möglichkeit- nicht über "schuldig" oder nicht ausschlaggebend sein darf solange kein klarer Beweis geführt werden kann- in welcher Richtung auch immer-.

Der Fall Pechstein ist da m.e. anders gelagert da die einnahme nachgewiesen wurde soviel mir in erinnerung ist.

Aber es gibt eine neue Entwicklung in dem Fall:
Die NADA hat widerspruch gegen das Urteil eingereicht und den Fall an den CAS abgegeben.
Da eine zulassung vor dem CAS oder wie auch immer man das nennt ca 35000€ kostet wird wohl hier dei Sperre auf 2 Jahre erhöht werden und damit das Karriereende von dem Sportler besiegelt sein da er nicht in der Lage ist diese mittel aufzubringen.

Klasse da hat die NADA ja wieder einen erwischt und überführt.

Ich finde es bedenklich für jeden Aktiven Sportler das die NADA so vorgeht und die wirtschalftliche Lage eines Sportlers sich zunutze macht um "Erfolge" im kampf gegen Doping zu feiern.

Mfg
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon sebsch87 » 17.06.2010, 13:48

-Zuschauer- hat geschrieben:Das Problem ist doch folgendes:
Aber es gibt eine neue Entwicklung in dem Fall:
Die NADA hat widerspruch gegen das Urteil eingereicht und den Fall an den CAS abgegeben.
Da eine zulassung vor dem CAS oder wie auch immer man das nennt ca 35000€ kostet wird wohl hier dei Sperre auf 2 Jahre erhöht werden und damit das Karriereende von dem Sportler besiegelt sein da er nicht in der Lage ist diese mittel aufzubringen.


Woher kommt'n diese Info?
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon nichtschwimmer » 19.06.2010, 10:58

-Zuschauer- hat geschrieben:Der Fall Pechstein ist da m.e. anders gelagert da die einnahme nachgewiesen wurde soviel mir in erinnerung ist.

da habe ich eine andere Erinnerung - eine Einnahme eines verbotenen Mittels wurde nicht nachgewiesen. Pechstein wurde nur aufgrund erhöhter Werte gesperrt.
Ich bin der Meinung, dass die NADA keine persönlichen Kämpfe ausfechten möchte, sondern ernsthaft versucht, Sportler auszusortieren, die versuchen zu betrügen.

Das einzig Bedenkliche - und nur da gebe ich dir Recht - ist, dass es einfach zu lange dauert von der Kontrolle bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses.
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Re: Doping-Verdacht bei DSV-Schwimmern

Beitragvon -Zuschauer- » 19.06.2010, 19:01

Hallo, ich hab mich auch nochmal eingelesen....
hier ein Auszug aus der Homepage von Claudia Pechstein zu den Ihr zur last gelegten vorwürfen:

Zitat:
Ein Schiedsgericht des Internationalen Eisschnelllaufverbandes (ISU) hat mich für zwei Jahre gesperrt. Die Behauptung der Anklage: Ich hätte mit Blutdoping meine Leistung manipuliert. Zu dieser Bewertung sind ISU-Anklage und ISU-Gericht gekommen, weil bei mir in den vergangenen neun Jahren mehrfach erhöhte Retikulozytenwerte in meinem Blut gemessen wurden. Da in meinem Blut aber im Rahmen von mehr als 330 Dopingtests keine verbotenen Substanzen gefunden wurden (wie auch, wenn ich nicht gedopt habe?), wird mir unterstellt, ich hätte alle Beweise, die man in meinem Blut hätte finden können durch Gegenmaßnahmen vertuscht. Und da man mich nicht rund um die Uhr testen und überwachen könnte, wäre es eben nicht möglich gewesen, mich zu erwischen. Von daher wurde das Urteil anhand dieses einzigen Indizes gefällt.
Zitat Ende:
Bei Claudia Pechstein ging es um Blutwerte.

Und bei Sonja Schöber war die Ausgangslage die gleiche: ein Wert/ Verhältnis war überhöht 6:1 glaub ich.....KEIN BLUTWERT!!

Diesen Wert hatte Sie schon 2 Jahre vorher mehrfach soviel ich weiss damals war dieser Wert aber noch I.O. und wurde nicht beanstandet da später der Grenzwert von 7:1 auf 4:1 abgesenkt wurde.
Wenn man Ihr unterstellt das Sie sich an den Grenzwert herangedopt hat dann dürfte es Ihr wohl auch nicht schwergefallen sein den Wert unter 4:1 abzusenken....... oder?????
Wie soll denn ein Sportler in so einem Fall seine Unschuld beweisen??

Und Claudia Pechstein hat zweifelsohne eine menge Geld investiert.

Der Vorwurf wird erhoben und dann hat man mit den folgen eben klarzukommen??
Das kann ja nicht sein.
Generalverdacht ist das eine, Beweise eine andere Seite der Geschichte.
Es muss auch so etwas wie eine Unschuldsvermutung geben können, oder eben im zweifel...

Sonja hat nicht wissentlich und vorsätzlich etwas genommen um Ihre Leistung zu steigern.
Sie wird nur Opfer eines Systems das mir fragwürdig erscheint und in dem es noch viele fragen zu klären gibt.

Das ist meine Meinung und dazu stehe ich auch.
Mfg
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