Impengment Syndrom

Fragen, Antworten und Berichte zum Thema Medikamente & Doping

Impengment Syndrom

Beitragvon sasulainen » 22.01.2010, 22:17

Hallo,
ich habe vor ungefaehr einem Jahr mit Schwimmen angefangen und hab erstmal akzeptable Brusttechnik gelernt. Seit September hab ich dann immer mehr Kraul geuebt, unter anderem auch mit mittelgrossen Paddles. Nach nem training tat meine linke Schulter bisschen weh. Hab aber trotz leichten Schmerzen eine Woche lang weitertrainiert (Schwimmen+Kraftuebungen). Als dann wirklich heftigen Schmerz bei Klimmzuegen bekam hab ich es erstmal ganz gelassen. War beim Doc, Diagnose: Rotarenmanschetten Entzuendung (Supraspinatussehne). Kommt warscheinlich von den Sprints die ich manchmal Kraul geschwommen bin, verringerte Konzentration und dann durchgestreckter Armzug.
Das bloede ist nur dass ich danach auch artig meine Meds genommen habe (Ibu und Mydocalm) und trotz einem Monat Schwimmpause noch immer keine Besserung eingetreten ist. Es tut im Ruhezustand zwar nicht weh aber wenn ich Ueberkopfbewegungen mache, knackt es in der Schulter lautstark und ich bekomme leichte Schmerzen.
Ich schaetze mal dass es Leute in diesem Forum gibt die das ganze schon mal durchgemacht haben. Deshalb die Frage: Wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr wieder beschwerdenfrei ward? Ich trainier jetzt schon 3 Wochen auf nem Ergometer und ich hab das Ding satt und will endlich wieder Schwimmen und Klimmis machen...
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Re: Impengment Syndrom

Beitragvon sepporepi » 23.01.2010, 14:50

Mach mal gescheite Übungen für Außenrotatoren usw.
Mit Schmerzmitteln und Pause geht das entweder nicht weg oder ist sofort wieder da, wenn du wieder anfängst.
Ich glaube auch nicht, dass es an den paar Sprints lag, sondern an der Gesamtbelastung.
Also mal nen Theraband kaufen und die Paddles weglassen, bis du auch beim Schwimmen die Schulter stabil halten kannst.
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Re: Impengment Syndrom

Beitragvon little_joe » 23.01.2010, 15:11

Hallo,
in Forum `Training, Technik Ernährung und Ausrüstung´unter ´Habituelle Subluxation beider Schultergelenke´steht ein ähnliches Problem. :idea: schau da mal nach
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Re: Impengment Syndrom

Beitragvon Zero » 24.01.2010, 17:33

über den krempel hab ich meine hausarbeit fürn b-trainer geschrieben........

also die sache ist eigentlich recht einfach. beim schwimmen arbeitest du eigentlich immer nur nach innen. sprich die arme ziehen von oben aussen zur inneren mitte. mehr bewegung hast du eigentlich nicht. grob gesagt. daher werden deine muskeln in der schulter (Rotatorenmanschetten) einseitig trainiert. dadurch werden die bänder die da durchlaufen an den knochen gedrückt. das schubbert dann natürlich ein wenig. um so länger das so ist um so stärker wird der "abrieb". erst ist das ganze nur gereizt. was sich dann in schmerzen nach dem training äussert. dann kann sich das entzünden dann hast du auch schmerzen beim training. und wenn du dann noch weiter machst und alles im eimer ist hast du nur noch schmerzen. daher wenn es soweit kommt. paddels aus. und ausgleichsübungen an land machen. die innen rotartoren sollten übermäsig ausgeprägt sein. also verstärkt die aussenrotatoren trainieren. wobei ausgleichstraining an land sowieso wichtig ist. zumindest wenn man leistungsschwimmen macht oder sowieso von naturaus zu einer muskeldysbalance neigt. wo du ja augenscheinlich dazu gehörst.

ich hatte das mal aud den DJM. schön ne woche nur mit eispackung rumgerannt. und dann hats bummelige 10 wochen gedauert bis ich wieder normal trainieren konnte (zum glück waren sommerferien und ich hatte zeit meine übungen zu machen)

hoffe ich konnt helfen ;)
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Re: Impengment Syndrom

Beitragvon sasulainen » 25.01.2010, 16:07

Danke erstmal fuer die Antworten.
Ich war heute bei nem anderen Sportarzt der mich diesmal genauer unter die Lupe nahm. Beim Roentgen war auch alles in Ordnung, der Humeruskopf ist dort wo er sein sollte (keine Luxation) und das AC Band ist auch in Ordnung. Er ist zu dem Ergebniss gekommen dass meine Baender und auch meine Innenrotatoren etwas ueberdehnt sind (ich habs vielleicht auch manchmal mit dem statischen Dehnen uebertrieben) und Trapezius-, und Deltoidmuskel im Gegensatz zum Ruecken- und Brustmuskel unterentwickelt sind (zu viele Klimmzuege, Liegestuetzen und Dipps, dagegen kein Schulter-, geschweigedenn Trapeztraining). Hat mir also geraten erstmal ne Zeitlang im Fitnessstudio einen GK Plan (besonders Trapez, Delta und Aussenrotatoren) zu machen und wenn dann meine Beschwerden verschwinden kann ich wieder ins Wasser. Ausserdem noch 2 mal taeglich mich mit ArtroStop einschmieren, kein Diclofenac mehr. Und entschuldige bitte, aber man neigt nicht von Natur aus zu Muskeldysbalancen, man verursacht sie selber (sogar Schwimmen im Hobbybereich kann genuegen wi bei mir), ich hab in meiner Jugend ziemlich intensiv gepumpt, wobei ich nie irgendwelche Dysbalancen hatte, weil alle meine Muskeln ihr Fett abbekamen.
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